Die Praxis der Förderung neuer Technologien hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Während man noch Ende der 1980er Jahre davon ausging, dass technologischer Fortschritt vor allem durch Großunternehmen vorangetrieben wurde, zeigte sich bereits damals dass technologischer Erfolg nicht allein von der Größe des Unternehmens abhängt. Besonders deutlich wurde dies durch die Krisen der ehemaligen „nationalen Champions“ in den 1990er Jahren.
In Europa kam noch hinzu, dass durch die Vollendung des gemeinsamen Marktes nicht nur die Möglichkeiten zur Industrieförderung problematisch wurden, sondern sich auch im Zuge der sich beschleunigenden Globalisierung der allgemeine Fokus immer mehr auf die Binnenförderung des Wirtschaftslebens verschob. Da Großkonzerne immer internationaler wurden und immer weniger durch staatliche Wirtschaftspolitik zu beeinflussen waren nahm die wirtschaftspolitische Bedeutung kleiner und mittelständischer Unternehmen deutlich zu.
Parallel setzte sich die Erkenntnis durch, dass technologischer Fortschritt immer vielschichtiger wurde und nicht mehr als geradlinige Entwicklung erfassbar war. Vielmehr legten wissenschaftliche Arbeiten nahe, dass Innovationen von zahlreichen Faktoren abhängig sind und sich zunehmend in kleineren Einheiten vollzögen. weiterlesen »




